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Software

Handelslager

Handelslager
HI-STO_Lang_blau.gif (38715 Byte) sind grundsätzlich eng verbunden mit einer übergeordneten Warenwirtschaft (WWS). Dort werden Einkäufe von RHBs, Halbfertigware oder Fertigware abgewickelt und über diese Ebene organisiert ein Unternehmen das Wichtigste: das Verkaufen. Der Ein- und Verkaufsprozeß erfordert die Disposition von Warenbeständen. Die WWS liefert dafür die verfügbaren Bestände, die neben den körperlich vorhandenen Ist-Beständen auch den schwebenden Ein- und Verkauf berücksichtigt. Die Lagerwirtschaft liefert für diesen Prozeß die Daten über die Ist-Bestände, bestehend aus reservierter und frei verfügbarer Ware.

Bei größeren Lagern wird neben der reinen Bestandsüberwachung eine Stellplatzverwaltung erforderlich, nicht zuletzt, um eine kostengünstige, sog. chaotische Platzverwaltung zu ermöglichen. Pro Position eines Verkaufsauftrages ist der Buchungsaufwand im Lager deshalb um ein Vielfaches höher als in der übergeordneten Warenwirtschaft, bedingt durch  zugehörige Wareneingänge, Einlagerungen, Umlagerungen, Kommissionierungen, Warenausgänge und Inventuren. Die Einbindung der Lagerverwaltung in das übergeordnete Warenwirtschaftssystem ist deshalb unvernünftig. Moderne Systeme für Lager und Logistik erfordern separate, kräftige Datenbankmaschinen und auch eine Bedienoberfläche, die den Belangen des dort eingesetzten Personals gerecht wird.

Ein hoher Warendurchsatz im Lager wird erreicht durch ein System, das aktiv Bedarf meldet, ohne PC-Akrobatik bedienbar ist und das Unternehmensnetzwerk nicht unnötig ausbremst. Die Software Lucanus HI-STORAGE ist diese Lösung. Sie bietet

  • Verwaltung auftragsorientierter Warenlager, bevorzugt Hochregallager,
  • mehrplatzfähig, aufsetzbar auf MS JetENGINE, MS SQL, Sybase, Oracle
  • bis zu 40.000 Artikel/Plätze, bis zu 1 Million Buchungen p.a.,
  • Stellplatzverwaltung für chaotische und streng systematische Lagerführung,
  • Zuweisung bevorzugter Plätze für ausgewählte Artikel,
  • WarenEINgang, WarenAUSgang, div. Lagerungsstrategien,
  • Platzgrößenverwaltung, MHD-Verwaltung (z.B. für verderbliche Güter)
  • Kommissionierung, ein- oder mehrstufig
  • automatisierte Bedarfsermittlung und automatisierte Vorschläge für die Umlagerung in die Kommissionierbereiche, mengenorientierte Zuordung von Kommissionierbereichen zu bestimmten Artikeln für Klein- und Großaufträge
  • Anbindung an übergeordnete Warenwirtschaftssysteme,
  • bei PPS auch Materialentnahmen, Fertigmeldungen, Materialrücklauf
  • Inventur nach HGB,
  • buchungssichere Protokollierung aller Vorgänge,
  • diverse Ausbaumöglichkeiten wie papierlose Staplerleitsysteme, Funklösungen, wLAN-Pocket-PCs, Nutzung von Barcode- oder Transpondertechnik, Spezialetikettierungen

 

Produktionslager
sind ganz ähnlich organisiert wie klassische Handelslager und sind häufig sogar in gleiche Räumlichkeiten integriert. Der Hauptunterschied zu Handelslagern ist, dass die Warenbewegungen vor dem Hintergrund laufender Produktionsaufträge zu erfassen und zu buchen sind. Außerdem werden in derartigen Unternehmen die verfügbaren Bestände im übergeordneten Warenwirtschaftssystem ergänzt durch zu erwartende Entnahmen für die Produktion (Rohstoffe, Halbfertigware) und durch zu erwartende Ausgängen aus der Produktion (Halbfertigware, Fertigware).

 

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